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Reinhard Turre hat ein Bild geprägt, das den Kern von Inklusion gut trifft: „Chancengleichheit besteht nicht darin, dass jeder einen Apfel pflücken darf, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt.“ Es geht also nicht darum, für alle dasselbe bereitzustellen, sondern jedem das zu geben, was er für die gleiche Chance braucht.
Inklusion in Deutschland: ein paar Zahlen
In Deutschland leben viele Menschen mit einer Behinderung, und ihre Teilhabe ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Ein paar Zahlen ordnen ein, worum es geht:
- Rund 7,8 Millionen Menschen verfügen über einen Schwerbehindertenausweis. Das entspricht etwa jedem zehnten Einwohner (Quelle: Statistisches Bundesamt).
- Etwa 700 Hauptwerkstätten gehören der Bundesarbeitsgemeinschaft an, mit über 310.000 Beschäftigten an mehr als 3.000 Standorten.
- Rund 2.800 Förderschulen gibt es bundesweit (Quelle: Statista).
Bezogen auf die Gesamtbevölkerung waren Ende 2023 rund 9,3 Prozent der Menschen in Deutschland schwerbehindert. Teilhabe ist damit keine Randfrage, sondern geht viele in jeder Region etwas an. Quelle: Statistisches Bundesamt
Orte, an denen Teilhabe entsteht
Hinter diesen Zahlen stehen Einrichtungen, die jeden Tag konkrete Arbeit leisten. Sie unterscheiden sich in ihrem Auftrag, teilen aber das gleiche Ziel:
- Werkstätten bieten spezialisierte Arbeitsplätze, etwa in Molkerei, Gärtnerei, Schreinerei oder Imkerei. Hier finden Menschen eine Aufgabe, die zu ihren Fähigkeiten passt.
- Förderschulen begleiten Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Schwerpunkt und geben ihnen den Rahmen, den sie zum Lernen brauchen.
- Wohnheime und ambulante Dienste unterstützen Menschen dort, wo der Alltag stattfindet: beim Wohnen und in der eigenen Lebensführung.
Jede dieser Einrichtungen braucht Ausstattung, damit die Arbeit gelingt. Und genau an dieser Ausstattung fehlt es oft, weil die Budgets knapp sind.
Die passende Ausstattung ist die Leiter
Ob die Werkstatt einen Lieferwagen braucht, der Ambulante Dienst einen Kleinwagen oder das Wohnheim einen barrierefreien Kleinbus: Die richtige Ausstattung ist die Leiter, die Turre meint. Sie schließt die Lücke zwischen dem, was möglich wäre, und dem, was ohne sie unerreichbar bliebe.
Viele Einrichtungen kennen diese Lücke gut. Der Wunsch ist da, die Idee ist ausgearbeitet, und trotzdem scheitert es an der Finanzierung. Ein Fahrzeug, ein Rettungsleitsystem oder ein ergonomischer Arbeitsplatz kostet Geld, das im laufenden Betrieb für andere Aufgaben gebraucht wird. Wenn diese Ausstattung fehlt, bleiben Menschen von Angeboten ausgeschlossen, die eigentlich für sie gedacht sind.
Communitas macht Marketing für den guten Zweck. Wir finden regionale Werbepartner, die die Anschaffung finanzieren und dafür eine Werbefläche erhalten. Für die Einrichtung bleibt das Ganze kostenneutral. So werden zum Beispiel möglich:
- 9-Sitzer-Kleinbusse, auf Wunsch barrierefrei umgebaut
- Lieferwagen für Materialien und Produkte
- Kleinwagen für ambulante Dienste
- Rettungsleitsysteme mit automatischem Defibrillator
- E-Schubkarren für ergonomische Arbeitsplätze
Für die Werbepartner ist das kein reines Geben. Sie zeigen mit ihrem Namen auf dem Fahrzeug oder dem Gerät, dass sie sich für ihre Region und für die Menschen vor Ort einsetzen. Diese Sichtbarkeit wirkt glaubwürdig, weil sie an eine echte gute Tat geknüpft ist. So entsteht eine Verbindung, von der die Einrichtung, das Unternehmen und die Gemeinschaft gleichermaßen etwas haben.
Nächste Schritte
Sie arbeiten in einer Werkstatt, einer Förderschule, einem Wohnheim oder einem ambulanten Dienst und wünschen sich eine Ausstattung, die Sie bislang nicht finanzieren konnten? Sagen Sie uns, was Sie brauchen. Wir suchen die passenden Werbepartner in Ihrer Region und übernehmen die Organisation.
Einen ersten Überblick über die verfügbaren Produkte finden Sie bei uns. Wenn Sie loslegen möchten, schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Wir stellen gemeinsam die Leiter bereit, die Ihre Einrichtung braucht.